Zwischen Rockriff, Drop und Laserstrahl

DJ Fabian im Interview

Manchmal entsteht ein Künstlername nicht aus Marketing, sondern aus einem spontanen Moment.
Als Fabian Zech bei einer größeren Veranstaltung gefragt wurde, wie der Moderator ihn ankündigen dürfe, musste schnell eine Lösung her: „Da ich nie einen speziellen Namen hatte … wurde es einfach DJ Fabian.“

Was improvisiert begann, steht heute für einen DJ, der sich nicht auf ein Genre festlegt. Seine Sets verbinden EDM mit Rock und Metal – eine Kombination, die man selten hört, aber erstaunlich gut funktioniert, wenn sie mit Gefühl eingesetzt wird.

Die ersten Schritte: Technik fasziniert

Der Einstieg ins DJing kam nicht über Clubs, sondern über Neugier.

„Ich bin klassisch als Jüngerer im Musikhaus meines Vertrauens gewesen und habe mir die ersten Lichteffekte und ein kleines DJ-Pult geholt.“

Anfangs ging es ums Ausprobieren: Licht anschließen, Übergänge testen, Playlists bauen.
Dann kamen die ersten Anfragen aus dem Freundeskreis – Geburtstage, kleine Feiern. Mit jeder Veranstaltung wuchs die Routine, aber auch der Anspruch an sich selbst.

„Seither bin ich immer mehr an mir und den Aufträgen gewachsen.“

Seit dem 30. April 2016 steht er regelmäßig hinter dem Pult.

🌐 www.zech-lichtundton.de

Vom Wohnzimmer zur Veranstaltung

Heute arbeitet DJ Fabian vor allem als Mobil- und Support-DJ. Seine Einsatzbereiche sind klar:

  • Hochzeiten

  • Geburtstage

  • Firmenevents

Moderation hält er bewusst zurückhaltend.

„Moderieren überlasse ich gerne anderen. Auf Hochzeiten sage ich aber immer gerne die Programmpunkte an.“

Seine Rolle sieht er eher als musikalischer Begleiter des Abends – jemand, der den Ablauf unterstützt, ohne im Mittelpunkt stehen zu wollen.

Musikstil: Harte Gitarren treffen Clubsound

Seine Lieblingsrichtungen zeigen schnell, dass er nicht dem typischen Hochzeits-DJ-Klischee entspricht:

EDM, Rock und Metal.

Gerade dieser Mix macht ihn flexibel. Er kann Partyhits spielen – fühlt sich aber genauso wohl bei druckvollen Tracks oder Gitarrenklassikern. Wichtig ist für ihn weniger die Stilreinheit als die Wirkung auf der Tanzfläche.

Songs, die immer zünden

Fünf Titel nennt er spontan als sichere Stimmungsgaranten:

  • Bailando

  • Westerland

  • Last Resort

  • Pur Hitmix 1

  • Shut Up and Dance

Eine Mischung aus Pop, Rock und Partyklassikern – und damit ziemlich nah an der Realität vieler Events: heterogenes Publikum, unterschiedliche Geschmäcker, ein gemeinsamer Abend.

Mehr als Musik: Licht als Erlebnis

Ein großer Teil seiner Arbeit passiert nicht nur am Mischpult, sondern rundherum.
Fabian bietet komplette Techniklösungen an:

„Von Licht- und Lautsprechersystemen bis hin zu vollständigen Lasershows In- und Outdoor, die ich selbst durchführe.“

Das beeinflusst auch sein DJing – Musik und Atmosphäre werden gemeinsam gedacht. Ein Drop wirkt anders, wenn der Raum ihn visuell unterstützt.

Was Kunden an ihm schätzen

Seine Stärke beschreibt er nicht technisch, sondern menschlich:

„Ich bin immer der sympathische und menschenoffene Mensch.“

Er geht bewusst auf Wünsche ein, auch außerhalb seiner eigenen Komfortzone. Gerade auf Feiern mit gemischtem Publikum ist das entscheidend.

Was einen guten DJ ausmacht

Für ihn entscheidet nicht die Playlist über den Abend, sondern das Feingefühl.

„Das Feingefühl, die Menschen zu motivieren, mit passender Musik am Tanzen zu halten.“

Ein DJ beobachtet mehr, als er spielt – und reagiert auf das, was im Raum passiert.

Szene, Austausch und Zukunft

Über Foren und Social Media kam er zur DJ ALLIANZ e.V. – vor allem wegen des Netzwerks:

„Ich möchte die Arbeit unterstützen und mehr Kontakte zu DJ-Kollegen aufbauen.“

Sein Wunsch für die Zukunft ist bodenständig und praxisnah:

„Ich wünsche mir, dass unser Job weiter gut angesehen wird und nicht durch Preisdumping alles in den Keller rutscht.“

Es geht ihm um Wertschätzung – für Vorbereitung, Technik und Erfahrung, die hinter einem Abend stehen.

Ein DJ, der begleitet statt dominiert

DJ Fabian versteht sich nicht als Showfigur, sondern als Teil des Gesamterlebnisses.
Er sorgt dafür, dass Menschen tanzen, ohne dass er sich in den Vordergrund drängt. Musik, Licht und Timing greifen ineinander – und genau dort sieht er seine Aufgabe.

Am Ende zählt für ihn nicht der perfekte Übergang, sondern der Moment, in dem Gäste auf die Tanzfläche kommen und bleiben.

Wer mehr über ihn erfahren möchte, wird auf seiner Website fündig:

🌐 www.zech-lichtundton.de/